Kurz gesagt
Für Peso-Bargeld gilt ein hartes Limit von 50.000 Peso – rund 750 Euro – in beide Richtungen. Das ist keine Meldeschwelle, sondern eine Obergrenze: Darüber braucht es eine Genehmigung der Zentralbank. Papier- und Polymerscheine laufen parallel, beide sind gültig, und ein Enddatum für die Papierserie gibt es nicht. Nur die alte Serie von 1985 bis 1993 ist wertlos.
Aktueller Referenzkurs
1 Euro = 71,9720 PHP
1 PHP = 0,0139 Euro
EZB-Referenzkurs, Stand 18. September 2026. Am Schalter gilt der höhere Sortenkurs.
Scheine: Papier und Polymer nebeneinander
Die Philippinen stellen gerade um, und zwar ohne Stichtag. Im Umlauf sind:
- Papierserie (seit Dezember 2010): 20, 50, 100, 200, 500 und 1.000 Peso
- Polymerserie: 1.000 Peso seit April 2022, dazu 500, 100 und 50 Peso seit Dezember 2024
Die Werte 200 und 20 Peso gibt es nicht in Polymer. Die Zentralbank hat ausdrücklich erklärt, dass die Papiernoten gesetzliches Zahlungsmittel bleiben – ein Demonetisierungsdatum ist nicht angekündigt. Der Abbau läuft über natürliche Abnutzung.
Zwei Noten werden ausgemustert: Die 20-Peso-Note wird seit 2023 nicht mehr gedruckt, ersetzt durch die 20-Peso-Münze; die 200-Peso-Note seit 2021 wegen geringer Nutzung. Beide bleiben unbefristet gültig.
Was wirklich wertlos ist
Hier wird oft etwas verwechselt. Die New Design Series von 1985 bis 1993 ist seit dem 1. Januar 2016 kein gesetzliches Zahlungsmittel mehr und seit August 2019 vollständig demonetisiert. Diese Scheine sind wertlos – nicht die heutigen Papiernoten.
Münzen gibt es zu 1, 5 und 25 Sentimo sowie 1, 5, 10 und 20 Peso.
Das 50.000-Peso-Limit
Das ist der Punkt, an dem man versehentlich in Schwierigkeiten gerät. Nach einer Vorschrift der Zentralbank von 2016 dürfen höchstens 50.000 Peso an Noten, Münzen, Schecks und Zahlungsanweisungen ohne vorherige Genehmigung ein- oder ausgeführt werden – in beide Richtungen.
Das sind bei aktuellem Kurs grob 750 Euro. Wer Restgeld vom letzten Urlaub mitbringt oder Pesos für die nächste Reise vorhält, kann die Grenze schneller reißen, als er denkt. Und anders als bei einer Meldeschwelle reicht es nicht, den Betrag anzugeben – man braucht eine Genehmigung.
Für Fremdwährung gilt dagegen die übliche Regel: Deklarationspflicht ab 10.000 US-Dollar bei der Ankunft, ohne Betragsgrenze.
Auf deutscher Seite kommt die EU-Regel ab 10.000 Euro dazu.
Praktischer Rat
Peso vor Ort holen und vor dem Rückflug wieder loswerden. Belastbare Zahlen zur Kartenakzeptanz oder zu Automatengebühren ließen sich aus offiziellen Quellen nicht belegen – die gelegentlich zitierten 250 bis 300 Peso je Abhebung konnten wir nicht verifizieren und nennen sie deshalb nicht als Fakt. Wie überall gilt: Wenn der Automat die Abrechnung in Euro anbietet, ablehnen.
Zum Umrechnen: Währungsrechner. Weitere Währungen: Währungen von A bis Z.